Wenn draußen die Temperaturen sinken, beginnt in vielen Heizungskellern die wichtigste Zeit des Jahres. Lange galt der klassische Heizkessel als Standard. Inzwischen hat sich das Bild verändert: Die Wärmepumpe ist 2025 erstmals zur beliebtesten Heizungsart Deutschlands geworden. Ausschlaggebend dafür sind vor allem die vergleichsweise niedrigen Heizkosten. Laut einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft liegt sie mit durchschnittlich 12,20 Euro pro Quadratmeter deutlich vor Gas- und Ölheizungen (16,20 Euro und 17,10 Euro). Beliebt sind vor allem Komplettsysteme inklusive PV-Anlage und Batteriespeicher, wie sie beispielsweise das AÜW anbietet.
Das Prinzip hinter der Wärmepumpe ist erstaunlich simpel. Eine Wärmepumpe funktioniert ähnlich wie ein Kühlschrank, nur umgekehrt. Sie entzieht der Umgebung Wärme, etwa aus der Luft, dem Erdreich oder dem Grundwasser, und hebt diese mithilfe von Strom auf das gewünschte Temperaturniveau an. So entsteht Heizenergie für Haus und Wohnung. Viele Anlagen können im Sommer sogar zusätzlich für angenehme Kühlung sorgen.
Kein Austausch sämtlicher Heizkörper
Rund um die Technik halten sich allerdings einige Vorurteile hartnäckig. Besonders verbreitet ist die Annahme, Wärmepumpen eigneten sich ausschließlich für Neubauten mit Fußbodenheizung. Fachleute sehen das differenzierter. Ob eine Wärmepumpe wirtschaftlich betrieben werden kann, hängt vor allem vom energetischen Zustand des Gebäudes, den vorhandenen Heizflächen und einer guten Planung ab. Auch in vielen Bestandsgebäuden lassen sich heute effiziente Lösungen umsetzen, ohne automatisch sämtliche Heizkörper austauschen zu müssen.
Gerade mit Blick auf den bevorstehenden Winter spielt die Technologie ihre Stärken aus. Moderne Wärmepumpen arbeiten mittlerweile auch bei niedrigen Außentemperaturen zuverlässig und ermöglichen eine effiziente Nutzung von Energie. Wer zusätzlich eigenen Solarstrom vom Dach nutzt, kann sogar einen recht ordentlichen Teil der benötigten Energie selbst erzeugen.
25 Jahre Erfahrung mit Wärmepumpen
Im Allgäu wächst parallel dazu das Angebot rund um die Wärmewende. Seit Anfang 2025 gehört die Burger Wärme GmbH mit 25 Jahren Erfahrung im Bereich Wärmepumpen zur AÜW-Gruppe. Das Unternehmen aus Sulzberg ist seit vielen Jahren auf Wärmepumpen spezialisiert und bringt seine Erfahrung nun in das Energieangebot des regionalen Versorgers ein. Für Kundinnen und Kunden bedeutet das vor allem kürzere Wege: Beratung, Planung, Installation und Service rund um Wärmepumpen, Photovoltaik, Batteriespeicher und E-Mobilität können aus einer Hand organisiert werden.
Die Entwicklung zeigt, wie stark das Thema Wärmeversorgung derzeit im Wandel ist. Während früher vor allem die Frage nach dem Brennstoff im Mittelpunkt stand, geht es heute zunehmend um das Zusammenspiel verschiedener Technologien. Wärmepumpe, Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und intelligente Steuerung werden immer häufiger als Gesamtsystem gedacht. Für viele Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer dürfte deshalb auch in diesem Winter die Frage nicht mehr lauten, ob elektrische Wärme eine Rolle spielt, sondern wie sie sich sinnvoll in das eigene Zuhause integrieren lässt.
Weitere Informationen: www.hausderenergie.de
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