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Allgäuer Gründerbühne: großes Finale

Am 17. November 2026 findet zum dreizehnten Mal die Allgäuer Gründerbühne statt – der größte Gründerwettbewerb im Allgäu. Beim großen Live-Event in der kultBOX in Kempten präsentieren fünf ausgewählte Gründerteams ihre Geschäftsideen vor einer Jury, Unternehmen, Investoren und einem großen Publikum. Für das Gewinnerteam sind satte 10.000 Euro Preisgeld drin, insgesamt werden 22.000 Euro vergeben. Jury und Publikum entscheiden live, wer‘s aufs Siegertreppchen schafft.

„Mit der Allgäuer Gründerbühne stärken wir den unternehmerischen Nachwuchs in unserer Region: Unser Pitching-Wettbewerb hilft jungen Startups, ihre Visionen zu präsentieren, sich zu vernetzen und andere fürs Gründen zu begeistern. Wir freuen uns auf inspirierende Geschäftsideen und die musikalische Begleitung durch die Fruit Sharks“, sagt Nicole Lucke, Projektleiterin der Allgäuer Gründerbühne. 26 Teams hatten sich in diesem Jahr beworben. In zwei Runden mit einem Pitch der Geschäftsidee vor dem Sponsoren-Gremium wurden fünf Teams ausgewählt, die es ins Finale und damit auf die große Bühne der kultBOX schaffen. 

„Die Gründerbühne ist die bedeutendste Plattform für Startups in unserer Region. Sie ist zur Startrampe für innovative Ideen geworden. Seit 2014 wurden Preisgelder von über 120.000 Euro vergeben. Das Event schafft breite Sichtbarkeit und öffnet Türen zu Investoren und potenziellen Kunden“, so Sebastian Kehr, Leitung Allgäu Digital. Die Allgäuer Gründerbühne samt Preisverleihung ist eine gemeinsame Veranstaltung von Allgäu Digital (Digitales Zentrum Schwaben) und der Allgäu GmbH. Der Wettbewerb findet in Partnerschaft mit der Gründungswoche Deutschland statt. Das Preisgeld wird 2026 gesponsert von AÜW, Geiger Facility Management, Sozialbau Kempten, Meckatzer Löwenbräu, ZAK, der Agentur Isenhoff, dem Klinikverbund Allgäu, der Topp Textil GmbH und der IHK Schwaben. Auch 2026 wird wieder ein mit 3.000 Euro dotierter Sonderpreis für die nachhaltigste Gründungsidee vergeben.

 

Die besten Fünf

  • AllgäuGPT 

    AllgäuGPT ist eine digitale Rezeption für Hotels und Ferienwohnungen. Eine KI beantwortet Gästeanfragen mehrsprachig über Website, WhatsApp, Mail und Telefon, berät personalisiert im Dialog und führt bis zur Buchung – rund um die Uhr, aus einer zentralen Wissensbasis, mit der Stimme des Hauses. Statt starrer Filter versteht das System das Anliegen des Gastes und gibt passende Empfehlungen. So entlastet es den Empfang und stärkt die Direktbuchung. AllgäuGPT wird im Allgäu bereits erfolgreich eingesetzt. www.allgaeugpt.de

     

  • Movitus 

    Movitus entwickelt eine intelligente Frachtplattform für kleine und mittlere Unternehmen, die Versender und Transportunternehmen automatisch vernetzt. Statt Transporte über E-Mail-Ketten, Telefonate und manuelle Suchen zu organisieren, geben Versender ihre Sendung einfach online ein (Route, Zeitfenster, Ladung, Anforde rungen). Auf Basis digitaler Zwillinge, KI-Agenten und Algorithmen berechnet Movitus die mathematisch optimale Zuordnung zu passenden Anbietern, inklusive Laderaumoptimierung, dynamischer Preisfindung und CO2-effizienter Routen. Versender buchen so in Minuten statt in Stunden. www.movitus.com

     

  • Zebna 

    Zebna beschleunigt die Diagnose seltener Krankheiten. Bis zur Diagnose vergehen heute im Schnitt fünf Jahre; insgesamt ist jeder Zwanzigste betroffen. Das Wissen ist oft längst vorhanden, nur nicht zur richtigen Zeit im richtigen Kopf. Zebna bringt es dorthin: Es kennt die Krankengeschichte, verknüpft sie mit der Wissenschaft und zeigt, welcher Facharzt oder welche Fachärztin infrage kommt. Zur Terminvorbereitung geben Erkrankte ihre Informationen ein, Zebna ergänzt passende Forschungsergebnisse und fasst alles auf zwei Seiten zusammen. Neue Befunde fließen anschließend zurück ins System, die nächsten Schritte werden gezielter, bis eine Diagnose feststeht. www.zebna.de

     

  • Botara 

Botara macht urbanes Pflanzenwachstum einfach. Das Gerät versorgt Zimmer- und Nutzpflanzen mit der exakt passenden Menge an Wasser und Nährstoffen – ressourcenschonend und voll digitalisiert. Ab 2027 ist ein KI-basiertes, automatisches Bewässerungs- und Nährstoffmischsystem für den Heimbereich auf den Markt. Die App kann sogar noch mehr: Sie analysiert den Vitalitätszustand, erkennt Krankheiten und Nährstoffmängel frühzeitig und optimiert die Pflege individuell. Ab 2028 wird das Portfolio um ein vollautomatisiertes Vertical-Farming-System für Innenbereiche, Balkone, Dächer und Neubauten erweitert. www.botara.de

 

 

  • BeMyBuddy 

    Mobilität bedeutet Teilhabe, doch nicht alle Menschen können den ÖPNV und Fernverkehr gleichermaßen selbstbestimmt nutzen. Mit BeMyBuddy ist es möglich, Menschen zusammenzubringen, die einen Teil ihres Weges gemeinsam gehen möchten. Menschen mit Behinderung können mit BeMyBuddy passende Mitreisende finden und sich für Fahrten vernetzen, um einen Teil ihres Weges gemeinsam zu gehen. BeMyBuddy verbindet dabei digitale Technologie mit einem Community-Ansatz: Statt klassische Assistenzleistungen anzubieten, schafft BeMyBuddy eine Plattform, über die gegenseitige Unterstüt zung organisiert werden kann. www.bemybuddy.de