Das überregional bekannte und nachhaltig organisierte Benefiz-Event „Lauf der guten Hoffnung“ findet dieses Jahr am 18. Juli statt. Die Teilnahmegebühr fließt zu 100% in den Kampf gegen die Tropenkrankheit Noma.
Fidel Strub besuchte Ende letzten Jahres eine Pressekonferenz des Vereins Gegen Noma Parmed e.V. bei der Firma Edelweiss in Kempten. Der Mann aus Bukina Faso arbeitet heute erfolgreich als internationaler Gesundheitsadvokat für die WHO und ist ein Überlebender der Krankheit Noma. „Als die Krankheit bei mir ausbrach, begann ein Wettlauf gegen die Zeit. Wer diese bakterielle Infektion überleben will, der muss schnellstmöglich in fachärztliche Behandlung“, erzählt Fidel Strub, der von der Krankheit ein Leben lang gezeichnet ist.
Noma ist eine schnell fortschreitende, nicht ansteckende bakterielle Infektion, die vor allem Kinder zwischen zwei und sechs Jahren trifft und bei nicht rechtzeitiger Behandlung in 80% der Fälle innerhalb von 14 Tagen zum Tod führt. Geschätzte 140.000 Menschen sterben jährlich an dieser Tropenkrankheit. Um proaktiv gegen die Krankheit vorzugehen, wurde 2008 in Kempten der Verein Gegen Noma Parmed e.V. gegründet. Sein Ziel ist es, Noma durch Aufklärung, Prävention und medizinische Hilfe zu bekämpfen.
Um das Anliegen des Vereins bekannter zu machen, veranstaltet der Verein seit 19 Jahren den „Lauf der guten Hoffnung“. Die sportliche Wander-Challenge richtet sich an alle Interessierten, von der ambitionierten Ausdauerläuferin bis zum Familienvater mit seinen Kindern. Am 18. Juli geht der insgesamt 46 Kilometer lange „Lauf der guten Hoffnung“ in die nächste Runde. Der Start erfolgt um 4:00 Uhr am Oberstdorf Haus, die Zielankunft ist für 16:30 Uhr auf dem Marienplatz in Immenstadt geplant. www.lauf-der-guten-hoffnung.de
Text, Fotos: Jörg Spielberg
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