Am 6. Mai fand die Allgäuer Hochschulmesse in Kempten statt. Im gesamten Gelände der Kemptener Hochschule waren über 140 Unternehmen und ihre Teams mit Informationsständen vertreten. Außerdem konnten Interessierte alle Studiengänge der angewandten Hochschule Kempten, verschiedenste Studienmodelle, Studierendenvertretungen und Arbeitskreise entdecken. Diese Messe ist einmalig, denn sie verbindet Studienorientierung mit Studium und Karrierechancen an einem Tag. Wir waren vor Ort und haben uns ein bisschen umgeschaut.
Vor allem junge Mitarbeitende informierten anschaulich und praxisnah über ihr Unternehmen aus den Branchen Softwareentwicklung, Maschinen- und Fahrzeugbau, Robotik, Qualitätskontrolle, Verpackungssysteme, soziale und touristische Einrichtungen, gesundheitliche Versorgung, Umwelt- und Medizintechnik. Die bunte Mischung aus Beratung, Spielen, Imbiss- und Erfrischungsoasen, Musik lud zum entspannten „Networking“ auf Augenhöhe ein. So macht Projekt- und Jobsuche Spaß und ist effizient noch dazu.
Die Hochschule Kempten zeichnet sich durch einige sehr spezielle Forschungslabore und Studierendenvereine aus. Gleich am Eingang präsentierte sich zum Beispiel das infinity racing Rennteam der Hochschule Kempten. Es besteht seit 2007 und ist als eingetragener Verein aktiv. Auf der Allgäuer Hochschulmesse zeigten Mitglieder mehrere Rennauto-Modelle, darunter auch das neueste, welches mit einem Elektromotor angetrieben wird. Das Team besteht aus Studierenden aller Semester und Fachrichtungen. Außerdem arbeitet es eng mit Unternehmen zusammen, wodurch bereits im Studium nützliche Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern geknüpft werden können. In einer eigenen Werkstatt im ehemaligen Saurer-Allma-Areal wird fleißig gebastelt, getestet und geforscht!
Im Innenhof und in der Mensa tummelten sich die Stände der Fakultäten und Studierendenorganisationen, wie beispielsweise der AK queer, das StartUp Center oder das „International Office“. In einem großen Zelt, in den Hörsälen und Gängen reihten sich die Infostände aneinander, denn der Bedarf an qualifizierten Arbeitskräften ist enorm groß. Zahlreiche Studierende nutzten die Gelegenheit, so viel geballte und kompetente Infos zu bekommen. Das bestätigten auch zwei Messebesuchende: „Besser geht´s nicht. Ich bin wirklich froh über diese Möglichkeit, sich zwanglos austauschen, Kontakte knüpfen und so viele Eindrücke an einem Tag gewinnen zu können.“
Infostand Liebherr
Junge Mitarbeitende der Firma Liebherr informieren die Besuchenden über Arbeitsfelder, Studienmodelle und Karrieremöglichkeiten bei Liebherr.
Infostand von Sensortechnik Wiedemann
Beim Infostand von Sensortechnik Wiedemann aus Kaufbeuren wird anschaulich erklärt, wie visuelle Zeichen in Bewegung umgewandelt werden: Daumen hoch und der kleine Messeroboter aus Legosteinen wandert nach vorne; Daumen nach unten und er geht rückwärts.
Infinity Racing Rennteam der Hochschule Kempten (e.V.)
Mitglieder des infinity racing Rennteams der Hochschule Kempten und interessierte Studierende. Im Vordergrund das neueste Rennauto mit Elektromotor.

Automodell- Fahrerassistenzsysteme
Robert Stix, Laboringenieur in der Fakultät Elektrotechnik, erklärt die Funktionen eines selbstgebauten, ferngesteuerten Demo-Fahrzeugs für die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen. Das Auto enthält zahlreiche Sensoren, deren Daten per Telemetrie übertragen werden.
Infostand AAL Living Lab
Eine Studentin erklärt Interessierten das Ambient Assisted Living Lab – ein Labor, das sich mit intelligenten Unterstützungs-Systemen für den Alltag beschäftigt, um ein selbstbestimmtes Leben im Alter oder mit körperlichen Beeinträchtigungen zu ermöglichen. Zusätzlich zum Labor existiert eine Wohnung in einer Seniorenwohnanlage, die zu einer Lehr- und Forschungswohnung umgebaut wurde. Dort werden verschiedene technische Assistenzsysteme untersucht und in Zusammenarbeit mit der Fakultät Soziales und Gesundheit und externen Kooperationspartnern gemeinsame Projekte erforscht.
Auf dem Tisch zu sehen ist die Therapierobbe PARO – ein sogenannter „Kuschelroboter“. Studien beweisen, dass Paro negative Emotionen von Menschen mit psychischen oder neurokognitiven Erkrankungen wie Demenz besser als jeder andere Tierroboter lindert. Er verhält sich wie ein echtes Tier, gibt Laute von sich, bewegt sich und möchte gestreichelt und gepflegt werden.
Allgäuer Hochschulmesse 2026 in Kempten – Studium, Jobs & Karriere im Allgäu
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